h.e.l.P. : h.armonische, e.ntspannte, l.eistungsbereite P.ferde
"Gutes Pferdetraining ist kein Hexenwerk"   von und mit Beate Petrick

Hier wird KEIN kontinuierlicher BLOG entstehen....... ;-)

.....denn ich hasse nichts mehr als unnötigen Leistungsdruck! ;-)

Manchmal kommen mir Gedanken in den Sinn.

Manchmal zweimal die Woche, manchmal 2 Wochen gar nicht.

Manche sind wichtig, manche nicht, manche sind zum Teilen, manche nicht.

Wenn es was zu teilen gibt, dann werden Sie das hier lesen können.

Wenn gerade nicht, dann eben auch nicht.  ;-)



Gedanken zum Mittwoch 14.8.2019:  Von unterschiedlichen Prioritäten oder „Alles hängt zusammen.“

„Pferde-Gerecht-Trainieren“…… dieser Passus im Namen meiner Website hat ja eine zweiseitige Bedeutung : „pferdegerecht trainieren….“ und „Pferde gerecht trainieren.…..“ .

„Wo ist der Unterschied?“ fragen sich vielleicht einige Jüngere, die das Pech hatten, nach der neuen Rechtschreibung Deutschunterricht zu haben. 😉 Aber Spaß beiseite: Wie dicht beides zusammenhängt habe ich letzte Woche wieder einmal erlebt.

Vor Allem, dass es eben genau nicht nur darauf ankommt: Auf das Trainieren.

Es gibt Reitanlagen, da passt für das Training vieles bis alles: Eine schöne Halle, ein toller Außenplatz, vielleicht noch ein Vielseitigkeitsterrain oder extreme Trail für die Abwechslung. Doch was, machen die Pferde die restlichen Stunden des Tages?  

Ist eine nicht sehr große Paddockbox in der heutigen Zeit noch pferdegerecht? Wie steht es um freien Auslauf, auch wenn man vielleicht in einer Weiterbildung zweimal am Tag trainiert? Müssen sich völlig fremde Pferde es einfach mal auf wenig Platz nebeneinander aushalten? Müssen unsere Pferde da einfach durch?

Ich sage: Nein, müssen sie nicht. Denn es gehört auch das zum Pferde-gerecht  Sein:  Die eigenen Ansprüche hinter die des Pferdes zurück zu stellen und wenn es nicht passt, den Anker zu werfen. Auch wenn es beschwerlich ist, man sich sicherlich  nicht beliebt macht und es Geld kostet.

Denn wenn das Pferd mental dicht macht, sind nicht nur Verletzungen vorprogrammiert, sondern man verliert neben noch mehr Geld, weil das Training nichts bringt, noch viel mehr: Die Freude seines Pferdes und die eigene Freude. Und dann wird jedes Training ungerecht!

In diesem Sinne: Überprüft, was ihr als normal empfindet. Denn eure Pferde haben Ansprüche, auch wenn manche das manchmal gar nicht mehr so eindrücklich zeigen, weil sie es kaum anders kennen.

Wichtig sind weniger die Halle und der Platzboden. Wichtig sind genug Heu, genug Platz, freie Bewegung und im Heimatstall eine funktionieren Herde mit Freunden. So würden sich schon ganz viele umgangstechnische und auch gesundheitliche Probleme fast wie von Zauberhand lösen.

Schaut euren Pferden in die Augen und fragt euch, ob es Freude ist, was ihr da seht. 

Wenn ihr nur die leisesten Zweifel habt, ändert was! Für euch ist  die Zeit mit eurem Pferd eine begrenzte  Zeitspanne in eurem Leben.

Für euer Pferd ist es sein GANZES Leben!


 

06.08.2019, 23.03 Uhr: 

Heute hab ich Gedanken. Und zwar fröhliche, denn ich sitze gemütlich in Wedel bei Hamburg und habe soeben meine neue Homepage ganz alleine fertig gebaut. Hätte nicht gedacht dass ich das tatsächlich kann. Sicher wird es im Laufe der Zeit noch das eine oder andere facelifting geben. Aber erst einmal ist alles  so, wie ich es mir vorgestellt habe. Erfahrungslernen: Check!



 
 
 
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