"h.e.l.P"      
Gutes Pferdetraining ist kein Hexenwerk  von und mit Beate Petrick

So wie es das reale Leben zulässt, werde ich hier über die Fortschritte und Erfahrungen mit dem Thema PSSM 2 bei meiner Stute "Day of Magic" berichten.

Es ist mein Ziel, dieses Thema inflationär zu verbreiten, damit in 3 Jahren  mindestens 5 von 10 potentiellen Pferdekäufern einen PSSM-Test von Züchtern oder Verkäufern verlangen.

Dieser sollte genauso selbstverständlich werden, wie eine AKU. Nur so bringen wir Züchter und Verbände dazu, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und nicht noch mehr betroffenen Pferde auf die Welt zu helfen!


18.11.2022 

Nach einem unglaublichen Deckenmarathon ( NICHTS!!! passte wirklich) hab ich jetzt tief ins Portemonai gegriffen und eine Bucas Smartex Big Neck Medium gekauft. Ist eben gar nicht so einfach, wenn man recht gut bemuskelt ist und ein Stockmaß von 1,80m hat. Außergewöhnliche Pferde bedürfen außergewöhnlicher Maßnahmen. 😁 So hab ich jetzt 3 Decken zu verkaufen..... aber die Bucas ist der Hammer. Zum Ausreiten hab ich eine Nierendecke von Fedimax mit Ceramic-Funktion. Heute ist Maggie trotz 0° und Schneegriesel tiefenentspannt durchs Gelände gefedert.🥰 Das Futter zur Zeit: Heu satt, Marstall Myocare 500g, Iwest Magnomyoforte 30g, Sapodoris Proteinhappen 150g, Horseflex Stutenaminos 20g, kolloidiales Magnesium 40ml, Mangan v. Discountfuttershop 30g, B-Komplex Tabletten von Rossmann 3 St., natürliches Vitamin E von Horseflex 15g. Damit und mit der warmen Decke läufts. Ich freu mich.
 

23.10.2022

Zusätzlich zu den privaten Erfahrungen und Lernprozessen teile ich natürlich auch die Erfahrungen mit meinen Trainingspferden und den Diskussionen mit Verantwortlichen, Kollegen  und Tierärzten mit euch. In dieser Beziehung gab es im August ein Erlebnis der dritten Art.

Die Stute einer Schülerin von mir zeigt seit längerer Zeit typische Symptome. Ich vermute auf alle Fälle Px und eventuell P2 oder P4. Ihr behandelnder Tierarzt war angekündigt, um ein Butbild zu machen. Ich nutzte die Gelegenheit und riet ihr, wenn er schon mal da ist, gleich den PSSM2 Test mit zu beauftragen.

Soweit so gut.  Abends rief sie mich dann an und erzählte mir, dass der Tierarzt ihr erklärt hatte, dass das mit dem PSSM2 alles völlig überzogen sei, es dafür gar keinen Beweis gäbe, der Test nicht validiert sei und das alles nur Geldschneiderei mit einer wissenschaftlich nicht bewiesenen Krankheit sei.  Er würde das Pferd mal auf PSSM1 testen lassen.

*GRRRRR*

 Ich erklärte ihr nochmals, worum es geht. Das hatte sie auch verstanden und verinnerlicht und sie hatte auch schon an meiner Stute die ersten Erfahrungen mit dem Thema machen können. Sie bat mich, ob ich das vielleicht mit dem Tierarzt klären könne.

Die folgende Diskussion erspare ich euch lieber. Aber sie gipfelte in einer SMS des Tierarztes an meine Schülerin, dass sie sich doch bitte einen neuen Tierarzt für ihr Pferd suchen möge, wenn sie weiterhin an so esoterische Verfahren glauben würde.

Das brachte das Fass bei mir zum Überlaufen. Auch meine Nachricht an ihn dazu erspare ich euch. Heute tuts mir leid, dass ich nicht relaxter reagieren konnte.

Aber ich hatte damals nicht den Eindruck, dass ruhige Argumentation irgendwas bringen könnte.

Seitdem sind etwa 8 Wochen vergangen und was bekam ich nun von einer Freundin zugeschickt:  Holsteiner Verband.

Joaaaaa, nun ist die Esoterik offenbar auch in den Zuchtverbänden angekommen. Ich bin sehr froh darüber. Wir haben also alle zusammen doch eine Stimme zum Wohle der  nächsten Pferdegenerationen.

Der Hammer kommt allerdings noch. Ihr erinnert euch an meinen Besuch im großen Zuchtbetrieb in der Lewitz, Text weiter unten......

Und nun schaut mal hier:  Hengste in Mühlen. Schaut den vorletzten Satz zu diesem Hengst an. Soviel zum Thema  "Davon halten wir nichts und darum kümmern wir uns auch nicht."

Hat wohl doch wer erkannt, dass man mit negativen Hengsten besser werben kann? Ich hatte keine Zeit alle Angebote nachzuschauen, aber bei denen, die ich angeschaut habe fehlen solche Sätze. Naja, die sind bestimmt noch nicht getestet............ ;-)

Also: Lasst euch nicht abwimmeln, macht euch schlau, versucht das Thema zu verstehen. Ich helfe gern und viele meiner Kolleg*innen auch. Nutzt Informationen aus dem Netz und von betroffenen Besitzern um euch herum. Es werden immer mehr Informationen und sie werden immer fundierter, je mehr Pferdebesitzer ihre Erfahrungen machen. Mein Ziel steht jedenfalls und unsere Community wird immer größer. In diesem Sinne spring ich nun wieder ins analoge Leben. Es ist viel zu tun. 

22.10.2022

Es war wieder viel los in meinem analogen Leben.  Ich bin als Trainerin gut gebucht, habe im August in einem Kurs bei Anna Jantscher bezüglich der  Trainingspraxis über den Tellerrand geschaut und mich in einem Onlineseminar bei Dr. Christina Wessling in der Theorie zu PSSM2 weitergebildet. Im September hatte ich die Chance einen längeren Urlaub in den USA zu geniessen.

So kann ich nun gut erholt und motiviert meinen Alltag wieder angehen.

Die Futterfindung für Maggie ist so gut wie abgeschlossen. Als absolut hilfreich hat für uns sich folgendes bewährt:

Für 800kg Pferd vereteilt auf 180cm Stockmaß:

Täglich zum Frühstück: 500g MyoCare Müsli von Marstall, 150g Proteinhappen von Sapodoris, 50g MagnoMyoForte von Iwest, 30g Aminokomplex für Stuten von Horseflex, 25g Mangan vom Discountfuttershop, 3 Tabletten Altapharma B-Komplex Depot von Rossmann (der heißt ja schließlich nicht umsonst so ;-), 60 Tabletten kosten 2,29 €!).  Wechselnde Kräuter, angepasst an das, was Maggie bei Ausritten und Spaziergängen selber bevorzugt, runden alles ab.

Bis Freitag gabs noch 15g Vitamnin E, das ist nun alle und ich schau, ob es auch ohne geht. Mein Bauch sagt, das braucht Maggie bei  n/p2 und Px/Px vielleicht gar nicht. Wir werden sehen. Heu gibt es natürlich ad.lib., wobei da in diesem Jahr weder das Gesamteiweiß noch der Zink berauschend sind. Selen ist fast nicht nachweisbar, dafür ist aber jede Menge Fruktan drin.  Meine Stallbesitzerin hat jetzt angefangen, immer mal wieder etws Stroh unter zu mischen.

Jeden zweiten Tag gibt es dann zusätzlich 500g Müsli, 150g Proteinhappen und 50ml Digesticur von Simicur für den Darm, 50ml Excel Pro Elite Öl und 40ml kolloidiales Magnesium (flüssig). Jedes andere Magnesium führte leider zu Dünndarmbeschwerden und Durchfall. Mit dem kolloidialen klappt das gut.

Das Training gestalten wir wie immer. Zwischendurch gab es eine längere Pause wegen meines Urlaubs und wegen eines dicken Spunggelenks (Tritt abbekommen), die aber  überhaupt nicht geschadet hat. Inzwischen ist alles wieder normal und wir mixen Longenarbeit, Kurzzügelgymnastik und reiten in der Halle oder im Wald. Nach dem Training hat sich eine Behandlung mit dem Novafon nach dem Cooldown als absolut nützlich erwiesen.

Am Wochenende  hatte ich Claudia Benedela auf den Hof eingeladen und von ihr haben wir den einen oder anderen weiterführenden Tipp bekommen und offenbar auch im Becken wieder was gelöst. Jedefalls hatte Maggie am Mittwoch im Wald unbändige Lust auf Galopp, der sich auch richtig gut anfühlte. So langsam fügt sich also vieles und ich bin ganz glücklich. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an meine liebe Kollegin Dana Santana Goetze. Ihre Erfahrung und die von ganz vielen Betroffenen in ihrer Facebookgruppe haben uns enorm weitergebracht. Vergessen möchte ich auch Monika Michalek nicht, die als Danas Unterstützung  hervorragende Futtermittelempfehlungen abgibt.  Ihr zwei seid diejenigen, die dazu beihetragen haben, dass ich so schnell an ein wirklich tolles Ziel kam. DANKE!

25.8.2022

Erfahrungsbericht meiner Schülerin Verena G. zum Thema PSSM 2 :

Meine Traber-Pony-Mix Stute, geb.2010, kam 6jährig zu mir und wurde von der Vorbesitzerin als nicht mehr reitbar eingestuft.
Rennen, Kopf hoch reißen, Rücken wegdrücken waren an der Tagesordnung. Schritt war Pass, Trab Tölt oder irgendwas, Galopp nicht möglich oder höchstens Hoppeltralopp
Sie war ständig völlig verspannt und kam überhaupt nicht zur Ruhe. Alte Verletzungen taten ein Übriges.
Mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Fachlektüre, sowie  passendem Equipment und Osteopathie versuchte ich Besserung zu erreichen.
Was probierte ich nicht alles aus: Equikinetik, Legerté, biomechanisches Training  mit verschiedenen Trainern und allein. Es verbesserte sich manches.
Nach 3 Jahren (also mit einem 9jährigen Pferd) wollte ich mich langsam der Lastaufnahme widmen.  Dies endete in einer Komplettverweigerung meiner Stute. Sie zeigte deutlich, dass sie nicht geritten werden wollte und auch am Boden verschlechterte sich das Gangbild massiv.

Wir wechselten den Stall von einer Paddockbox in einen Offenstall und das Training beschränkte sich auf Spaziergänge.
Meine Stute laborierte so vor sich hin. 10jährig folgte eine Backenzahnextraktion mit Komplikationen, anschließend ein schweres Hufgeschwür
Die massiven Verspannungen versuchte ich mit  Osteopathie in den Griff zu bekommen.

Mit 11 Jahren, nach längerem "nicht zusätzlich bewegt werden", folgte im Winter eine Hufrehe.
Danach zeigte sie immer wieder ein hufrehe-artiges Gangbild, welches sich durch Bewegung besserte
Nach einem Tipp meiner neuen Trainerin, die den Verdacht auf PSSM 2, lenkte folgte ich ( ohne Test) ihren Empfehlungen zur  Gabe von zusätzlichen Aminosäuren und Mangan.

Drei Tage nach der Zufütterung lief  sie wieder freiwillig und freudig vorwärts.
Nach 10 Tagen will sie jeden Tag auf den Platz für Gymnastik und Bewegung.
Sie ist viel zufriedener und kommt mir auf der Koppel wieder entgegen :)
Inzwischen haben wir noch das Krippengrundfutter etwas umgestellt . Heu bekommt sie 24/7.
Wer weiß, wieviel Leid mein Pferd noch hätte ertragen müssen.

Über eventuelle finale Konsequenzen möchte ich lieber gar nicht nachdenken. Zu unserem Glück gibt es aber Menschen, die fernab von „funktionieren müssen“, bedingungslosem Gehorsam oder ständiger Diagnostik ohne wirkliches Ergebnis beim Blick über den Tellerrand Erkenntnisse gewinnen und diese weitergeben. Dafür ein großes DANKE!
Verena G. aus Hoppegarten


26.7.2022

Leider kann ich aus der Abteilung Jugend forscht gerade nicht viel vermelden. Hab mir ein unangenehmes Mitbringsel aus meinem Paddelurlaub mitgebracht und bin in Quarantäne. :-(

13.7.2022:

Na da hab ich wohl in ein Wespennest gestochen. In einer regionalen Gruppe hab ich meinen ersten Blogbeitrag geteilt. Huch!!! Na da gings ab. Besonders zwei Herren und eine Dame fühlten sich extrem angegangen. "Test nicht validiert", "Firma verdient sich mit erfundener Krankheit goldene Nase" , " Laienwissen in FB erworben"  waren da noch die freundlicheren Kommentare. ;-) Nun hab ich ja ein ziemlich dickes Fell, weiß was ich weiß und woher und bin nach  über 40 Jahren mit Pferden nicht danz doof. Also die Leute mal schnell gegoogelt. Dreimal dürft Ihr raten: Züchter. ;-)

Ich bin übrigens in der Gruppe gesperrt worden. So what! Es gibt andere Kanäle. Nur WIR können die Situation ändern. Nur wir Pferdebesitzer können dafür sorgen, dass das Thema endlich auf den Tisch kommt und  nicht unbedarft bis vermutlich bewusst weiter reinerbige Träger verpaart werden und Pferdekäufer ein Lotterielos kaufen, statt eines Pferdes. Bleibt´s gesund auch mit 8, 9 oder 10 Jahren. Oder hab ich dann einen teuren Rekonvaleszenten im Stall?

11.7.2022:

Immer wieder bin ich erstaunt, wie Maggie instinktiv das frisst, was sie braucht, wenn man sie lässt. OK, sie ist auf einer Wiese geboren und musste nie in einer Box leben. Ihre Mutter hat ihr genau gezeigt, was man essen darf und was nicht. Aber in dieser Präzision ist das  wirklich beeindruckend. Zum Beispiel heute. Wir gehen ins Gelände. Maggie darf auf dem Weg fressen, was sie fressen mag. Kann ich übrigens jedem nur empfehlen. Und keine Angst! NEIN! Sie versuchen deswegen nicht automatisch die Weltherrschaft zu übernehmen! Im Gegenteil. Jedes menschliche Verständnis für ihre Bedürfnisse festigt die Beziehung!   Heute also strebt Maggie  nach Birke und Eiche. Die sonst so begehrten Robinienblätter werden langsam älter und entwickeln nun offenbar ihren giftigen Inhaltsstoff, denn davon hat sie nur noch 2-3 ganz junge abgezupft. Heute also Birke und Eiche. Auf dem Rückweg wurde dann exzessiv etwas staubsaugerartig eingeatmet, was ich nicht kannte. Schnell über Google Lens  identifiziert: Knorpellattich. Aha. Was macht das? Antioxidans! Na guck. Vitamin E-Pulver verschmäht man, dann also Knorpellattich. Und das ging heute noch weiter. Auf dem obligatorischen Kräuterrückweg zur Wiese  rupfte sie dann  Ampfer samt  Samendolden. Hääh? Welches Pferd frisst Ampfer? Wieder gegoogelt: „ kann bei manchen Menschen Unverträglichkeiten hervorrufen, erzeugt Calciummangel! Okkeeeeee…… was kann Pferd bei Px/Px gar nicht brauchen? Calcium! Wahnsinn. Ich werde immer wieder in meiner Ansicht bestätigt, dass man nichts in Pferd bekommen muss, was sie nicht wollen. Sie wissen das ganz allein……. Wenn man sie lässt! 😉 Außerdem haben wir heute noch ein paar , zugegeben sehr teure, Einlagen für die Hufschuhe probiert. Perfekt! Sie sollen sehr lange halten und sich immer wieder im ihre Ausgangsform zurück begeben. Das wäre klasse. Die Lockerheit war heute gut und Maggie war ganz gechillt und entspannt. Nach dem Training wird ab sofort obligatorisch mit der BOT-Abschwitzdecke eingedeckt. Das hilft zusätzlich bei einem sinnvollen Cooldown.

7.7.2022:

..Weiterhin sind wir in der Futterfindungsphase. Da ich mich immer darauf verlassen kann, dass Maggie allein am allerbesten weiß, was sie braucht und was nicht, probiere ich gerade, die einzelnen Zusätze nach und nach in die Grundfutterration zu integrieren. Sie bekommt morgens ihren Eimer mit den Müsli " FutterNatur" und dem neuen Mineral von Iwest. Mangan toleriert sie darin gut. Mit dem Vitamin B hat sie die Wiese gedüngt.  Das können wir also einsparen. Heute ist Vitamin E dran. Im Mash futtert sie ja fast alles weg, da habe ich dann nicht wirklich ein reales Bild. Aber sie soll das, was sie braucht eben täglich bekommen. Und so spielen wir mal wieder Jugend forscht. Ich bin immer wieder nur froh, wie sehr unsere SB und alle, die damit zu tun haben hinter uns stehen. Danke, danke, danke an Tina Pawlowicz- Törberhof, Bea Pawlo und Micha M. Gestern hatten wir bei sehr angenehmen Temperaturen und ohne Flugviecher einen tollen Ausritt. Ganz locker vom Fleck weg. Galopp geht suoer, solange es geradeaus geht und ich den Rücken frei mache. Wird also auch. Und: Wir sind einmal über einen umgestürzten Baum gehopst.


26.6.2022:

Ort: Ein sehr  großes Gestüt im Westen Mecklenburgs.  Ich besuche es, weil ich mir ein eigenes Urteil darüber bilden möchte. Presse- und Fernsehberichte taugten nicht zur Meinungsbildung, weil je nach Auftraggeber 3 Leute 4 Meinungen zu dem Thema hatten. Ich hab jetzt meine eigene.
Unabhängig davon, dass Embryotransfer und 800 Fohlen im Jahr für mich nichts  mehr mit Zucht zu tun haben und dass die wirklich nette Gästebetreuerin  sich bei manchen geschickt gestellten Fragen  ab und an verhaspelte…… meine Frage nach dem Thema PSSM 2 und den eventuellen Konsequenzen daraus wurde abgebügelt: „ Davon halten wir nichts und damit beschäftigen wir uns auch damit nicht“!  Von dem Thema  kann man natürlich auch als Züchter nichts halten……DAS müssen wir gemeinsam ändern!


15.6.2022:

Ganz wichtig ist der Cooldown, damit Maggie sich nicht nach der Arbeit beim Absatteln an der Putzplatte gleich wieder steif steht. Sie mag gern auf der Ikeamatte stehen und schaukelt sich darauf ganz von allein locker in die Abkühlung. Das Novafon macht dann den Rest.


6.6.2022:

Das neue Müsli geht gut. Zusammen mit den 100g Leinpellets und ihrem Mineral mampft Maggie  das begeistert weg. Die restlichen Zusätze gibt’s im Mash ( Agrobs). Selen ist laut Blutbild etwas zu niedrig und Mangan gerade so in der Mitte. Also weiter hochdosiert Mangan und ein wenig Selen. Vitamin E und Leinöl  sind sowieso obligatorisch. Und natürlich die guten Darmflorakräuter. Ich achte im Training akribisch darauf, dass Maggie zum Aufwärmen machen kann, wie sie mag. Nach ein paar Schritt-Trab-Übergängen wird sie schön locker. Im gelände ist, wie immer, alles leichter.

30.5.2022: Das Luzernemüsli geht gar nicht. Der Gang wird wieder steifer und die Fühligkeit deutlich mehr. Also neue Recherche und  ab sofort gibt es  „FutterNatur“ .Ich bearbeite inzwischen die Hufe mindestens einmal wöchentlich, um die Balance ständig  zu garantieren. So langsam komm ich auch technisch mit der Hufbearbeitung ganz gut klar.

23.5.2022:

Ich habe ein langes Telefonat mit einer Tierärztin geführt, die an der FU Berlin zum Thma PSSM forscht. Sie hat mir einiges erklärt und  ich bin wieder schlauer. Ab sofort fällt  Hafer komplett weg und wir schauen, was wir für ein Müsli nehmen werden, damit Maggie morgens auch was im Eimerb hat, wenn alle was im Eimer haben. Ich kaufe eins mit Luzerne, weil  wir ja viel Eiweiß brauchen. Die nötigen Aminosäuren bestelle ich in Reinform. Ebenso Viatmin E. Und wir lassen ein Blutbild machen um den Mangan- Zink- und Selenstatus zu checken.


 
 
 
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